Glauben heißt nicht wissen ?

23. Mai 2008 | Von admin | Kategorie: Glauben, News

Glauben an Jesus Christus?

Glaube heißt nicht wissen” sagt der Volksmund, Doch stimmt das wirklich?
Was bedeutet in unserer heutigen Gesellschaft Glauben.

Das Lexikon drückt es folgendermaßen aus:
Glaube
= Eine bestimmte Überzeugung haben, für die es keine Beweis gibt.
jedoch
Glaubwürdigkeit = Vertrauenswürdig, nachvollziehbar

“Ich glaube, daß morgen das Wetter gut wird“, ist ein oft zu hörender Satz.
Ist “Glauben” ein Vermuten, ein Für-wahr-Halten, ein sehnsüchtiges Wünschen oder Hoffen.

Das Wort “Glauben” hat im Laufe der Jahrhunderte leider eine Abwertung erfahren.
Es ist von dem grundlegenden Begriff WISSEN” zu einem Ausdruck für vages Hoffen mit geringer Wahrscheinlichkeit der Erfüllung geworden.

Wissen = Kenntnis zu haben

Das Wort “Glaube” kommt aus dem Altdeutschen und bedeutet eigentlich ein „geloben“, Treue halten. Wenn einer sagt er glaubt, dann bedeutet das wie

Ich glaube an Gott = „Ich halte Treue zu Gott”

Im Judentum wird meist die Vokabel „aman” verwendet, welches in Glauben übersetzt worden ist. Jedoch hat es einen anderen Sinn, nämlich „sich an etwas festmachen”. Ursprünglich gemeint war also nicht das unbestimmte „ich weiß nicht”, sondern im Gegenteil: „ich verlasse mich auf, ich binde meine Existenz an“.

Wenn wir nun die Bibelstellen Johannes 3,15 bis 3,18 lesen und die Bedeutung von „glauben” in „festmachen” ändern ergibt sich ein anderer Kontext, der wesentlich stärker ist.

Elberfelder Übersetzung

Joh 3,15 – 3,18
damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.
Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Joh 3,15 – 3,18
damit jeder, der an ihn festmacht, ewiges Leben habe.
Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der sich auf ihn festmacht, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn errettet werde.
Wer sein Leben an ihn festmacht (bindet), wird nicht gerichtet; wer sich aber nicht auf ihn festmacht (verlässt), ist schon gerichtet, weil er nicht festgemacht hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Möge jeder sich diese Worte zu Herzen nehmen und darauf reagieren, denn wenn es stimmt was da steht, und da bin ich persönlich überzeugt, dann wird jeder nach seinem Tod, dass Gericht Gottes erleben.

Vor dem Gericht Gottes kann nur Jesus Christus retten, sofern derjenige Mensch zu seinen Lebzeiten Jesus Christus für sich persönlich angenommen hat, seine Schuld vor Ihm bekannt hat und sein Leben Jesus übergeben hat.

Denn nach dem Gericht Gottes kommt die ewige Trennung Gottes, welches die Hölle genannt wird. Und dort wird Zähneknirschen und Geschrei sein, denn jeder wird ewig leben.
Entweder bei Gott oder getrennt von Gott.

Bei Fragen kannst Du dich gerne bei mir melden.

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