Die Bedrohung für Google

1. Juni 2008 | Von admin | Kategorie: Internet

Natürlich gehört “google” immer noch zu den Top Suchmaschinen der Welt, bis jetzt. Doch was ist passiert, welches sind die Bedrohungen?

Allgemein:

Google ist nicht mehr ein reines Hobbyprojekt von Studenten sondern ein Milliardenschwerer Konzern der Anzeigen verkauft.

2/3 seiner Einnahmen erzielt google hauptsächlich auf seinen eignen Suchseiten.Der Rest über Partnerseiten.

Doch viele wollen google vom Thron holen oder besser noch stoßen, es sind große globale Player und kleine Firmen die voller Elan an Lösungen aller Art arbeiten.

Die Angreifer:

Zu den großen Firmen gehört Microsoft, die in dem Anzeigenmarkt mitmischen wollen und aus diesem Grund Yahoo kaufen wollen. Dieser immer noch boomende Bereich ist ein Milliardengeschäft. Und es geht um Marktanteile.

Ein weiterer großer Player ist der Gründer von Wikipedia Jimmy Wales, welcher eine eigene Suchmaschine auf dem Markt gebracht hat. Im Moment noch in der Beta Version. Das Projekt “Wikia Search” will direkt Google angreifen. Anders wie bei google und Co, sollen die verwendeten Algorithmen offen sein und jeder kann seine Internetseite darauf abstimmen und optimieren.
Auch können Menschen aktiv die Qualität der Internetseiten bewerten und dadurch auch beeinflussen. Ähnlich wie bei Wikipedia wird eine Community Internetseiten bewerten.
So soll das aktuelle Suchmonopol gebrochen werden. Der Erfolg wird aus der Kombination von Mensch und Maschine erfolgen.

http://search.wikia.com/wiki/Search_Wikia/de
http://alpha.search.wikia.com/

Auch die Social-Netzwerke stellen immer mehr eine Bedrohung für google dar.

Wer sich bei Mister Wong (www.mister-wong.de) einschreibt erhält einen regelmäßigen Newsletter der seinem Profil entspricht. Dort werden immer wieder Internetseiten vorgestellt, die von Menschen „empfohlen” sind. Und diese Seiten sind einfach gut.

In anderen Social Neztwerke werden die besten Internetseiten sozusagen unter der Hand gehandelt. Nur Mitglieder, welche sich einloggen sehen die empfohlenen Internetseiten.
Der Suchroboter, da ohne Passwort, bleibt ausgesperrt.
Zwar bietet google den Webmastern an, ihre geschützten Seiten bei google freizugeben, damit auch die „verschlossenen Seiten” vom Robot besucht werden kann.

Das Problem:

Doch was passiert eigentlich wenn heute ein Suchbegriff eingegeben wird.

Die Suchmaschine listet sofort 10 Ergebnisse auf und jeder kann die angezeigte Information auswerten. Viele gehen inzwischen gleich auf die zweite Seite, um keine Zeit mit den vielen Shopping- und Versteigerungs-portalen zu verlieren. Andere springen gleich auf Seite fünf, da auf der zweiten und dritten Seite in den meisten Fällen Webseiten angezeigt werden, die sich seit Jahren nicht geändert haben.

Doch die aktuellen Seiten, die ansprechenden Seiten kommen erst in den hintersten Rängen oder gar nicht, weil diese Flash einsetzten und dadurch für die Suchmaschinen unsichtbar sind.
Die optisch besten Internetseiten werden nie über die TOP Suchmaschinen gefunden sondern von Menschen empfohlen.

Die Lösung:


Und diesen Weg gehen „Wikia Search” und die „Social Netzwerke”.

Denn die Idee ist einfach und effektiv.
Der Mensch ist die beste Empfehlung.

Denn welcher Empfehlung würde ein Mensch mehr glauben?
Die technische Suchmaschine ohne Gefühle und Empfindungen oder einem Menschen, der dieselben Eindrücke und Gefühle hat?

Folgendes Beispiel:

Man befindet sich in einer fremden Stadt und möchte unbedingt Pizza essen.

Folgende Möglichkeiten hat man: Zuerst wird die Suchmaschine gefragt, die verschiedene Pizza Restaurant anzeigt, jedoch nichts über die Qualität und den Service aussagt.

Ein Stadtführer kann da schon mehr eine Empfehlung aussprechen, da man annehmen kann, dass die Person, welche den Stadtführer schrieb, auch selber im Restaurant gegessen hat. Die Aktualität der Aussage könnte jedoch für gewisse Überraschungen sorgen.
Bei einer direkten Empfehlung eines Menschen, kann davon ausgegangen werden das alles stimmt.

So ähnlich ist es bei den Social-Netzwerken:

Hier „posten” die Benutzer ihre besten Internetseiten. Andere Benutzer können diese Postings ergänzen und bewerten. In den meisten Fällen kann davon ausgegangen werden, dass das Pizza Restaurant, welches als „GUT” beschrieben wird, auch hervorragend ist.

Intern:

Microsoft und Yahoo verlieren immer mehr Marktanteile im Anzeigenmarkt. Da kommt natürlich die Frage auf, warum das so ist.
Einer dieser Gründe sind die Firmen selber.
Die teuren Marketingexperten von Yahoo oder Microsoft, suchen die Lösung. Dabei ist es doch so einfach.
Geht an die Front, redet mit den Webmastern und Seitenbetreibern direkt vor Ort und lasst euch die Situation schildern. Und ganz wichtig. Schaut aufs Ausland.

Jeder, der als Webmaster schon einmal probiert hat, bei Yahoo oder Microsoft ein Publisher Profil anzulegen, um anschließend Anzeigen auf seinen Webseiten einzubinden, scheitert kläglich.
Die Anmeldungen als Publisher sind nicht „einfach” zu finden, oder es werden Einschränkungen hinterlegt, dass es einem fast unmöglich macht sich dort anzumelden.
Oder haben Sie eine amerikanische Adresse mit Steuernummer?
Oder Seitenimpressionen von mehreren tausend in der Stunde?

Wachstum ist heute zum großen Teil nur über das Ausland zu erzeugen. Doch Yahoo und Microsoft scheinen das europäische Festland zu übersehen. Vielleicht glauben die Verantwortlichen immer noch, in Europa gibt es kein Internet.
Google ist aktiv in diesem ausländischen Markt tätig, bietet schnell und einfach Ihr Adwords Programm für jeden Webseitenbetreiber an. Man wird ja gezwungen bei Google zu „kaufen”.

Diese Analyse und Infos sind kostenlos. Ich bin mir aber sicher, dass findige Consults dafür schnell einen dreistelligen Betrag kassieren werden. Denkt dabei auch an mich. ;-)

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