NSA hört mit
28. Juli 2008 | Von admin | Kategorie: News, Politik
In den Jahren 1998 bis 2001 hatten die USA am Ende der Bill Clinton Ära einen Haushaltsüberschuss. Die Neuverschuldung wurde gestoppt und die USA waren auf den besten Weg Ihren Schuldenberg abzubauen.
Bis zum Ereignisreichen Tag der Geschichte, dem 9.11.2001, wo von islamistischen Terroristen Flugzeuge in die World Trade Center und das Pentagon gelenkt wurden. Eine weitere Katastrophe wurde nur durch das beherzte Eingreifen der Passagiere abgewendet.
Die anschließenden neu gebildete Superbehörde der USA, das Heimatschutzministerium, welche für den Schutz der amerikanischen Bevölkerung und Staatsgebiete vor terroristischen und anderen Bedrohungen verantwortlich ist, sowie zusätzlichen Gelder, die den Geheimdiensten der CIA, FBI und NSA zuflossen, ließen die Staatschulden explodieren.
Doch wenn man die Maßnahmen betrachtet, die seit diesem Tag eingeführt worden sind, auch in Europa und besonders in Deutschland, so kann man sich das Gefühl nicht erwehren, als ob Deutsche, Engländer oder Franzosen die Attentate verübt hätten. Da wird von jedem Deutschen ein Biometrischer Pass verlangt um die Terroristengefahr einzudämmen.
Scheinbar scheint den demokratischen Politikern in Europa entgangen zu sein, dass nicht deutsche Bürger die Attentäter waren. Entweder sollen diese Ereignisse dazu genutzt werden alles zu überwachen, und/oder man scheut die direkte Konfrontation mit den betroffenen Gruppen und probiert nun alles pauschal zu reglementieren statt Klartext zu sprechen.
Inzwischen sind sogar sogenannte Videopässe im Gespräch.
Eigentlich gar nicht so schlecht, die DigiCam kann daheim bleiben, die Bilder und Videos vom letzten Urlaub werden mit dem Reisepass aufgenommen. Dann kann Oma gleich die aktuellen Videos bei YouBND anschauen werden. Sofern der Tesafilm Fingerabdruck noch funktioniert.
Werden unsere Pässe eigentlich immer noch in den sogenannten Dritt-Welt Staaten gefertigt weil diese dort so günstig arbeiten? Dort besteht dann die Möglichkeit auf den jeweiligen Mittwochsmarkt zusätzliche Pässe anfertigen zu lassen. So gut wie die Originale, kommen auch aus derselben Fertigung.
Doch was kommt zusätzlich auf uns zu:
Der Heimatschutz in den USA kann eMails und Telefongespräche von Ausländern jederzeit ohne richterliche
Aufsicht abhören und auswerten. Auch deutsche Firmen sind davon betroffen.
Es soll zwar der Krieg gegen den Terrorismus unterstützen, jedoch wird auch die Wirtschaftspionage erleichtert. Jede Mail, jedes Telefongespräch zwischen Deutschland und den USA fällt unter dieses Gesetz.
Da beim verschicken einer eMail, der Weg vom Sender zum Empfänger nicht vorgegeben werden kann, würde dies bedeuten, dass Mails durch die USA problemlos mitgelesen werden können. Wird eine Mail einer Person zugesandt, die Luftlinie nur ein paar 100 m entfernt wohnt, kann es trotzdem möglich sein, dass diese Mail über die USA geschickt wird.