iPhone vs Blackberry – Teil 2

25. September 2008 | Von admin | Kategorie: Internet

iPhone
Auch der Computer und iPod Hersteller Apple hat seit dem Jahr 2007 ein Handy auf den Markt. Das besondere ist, wie von Apple gewohnt, die intuitive Benutzung des iPhone per Touchscreen. Einfach und komfortabel mit dem Zeigefinger und ohne komplizierte Tastatureingaben können alle wichtigsten Menüs gesteuert werden. Zusätzlich ist das Display groß genug um auch auf Internetseiten zuzugreifen oder andere wichtige Informationen zu lesen. Das Display hat brillante Farben und ist kratzsicher. Besonderer Wert wurde auf die Kratzfestigkeit des iPhone Display in Kombination mit dem Schlüsselbund gelegt.
Anschlussmöglichkeit an WLAN, Firmennetzte mit Proxy Authentifizierung sind möglich und werden, sobald erkannt, dem Handynetz vorgezogen. Leider sind nicht alle Anwendungen Proxy tauglich.

Auch die Visual Voice Mail ist genial. Ist diese Funktion eingerichtet, muss nicht immer die Mailbox angerufen werden, sondern die hinterlassene Nachricht können live auf dem iPhone angehört werden, so oft man will.

Das iPhone hat zwar auch die Möglichkeit eMails zu empfangen, dies wird aber nicht per „push Service” zugestellt. In Regelmäßigen Abständen (kleinster Wert liegt bei 15 min) pollt das Gerät die eingestellten E-Mail Postfächer und überträgt dann die eMails. Innerhalb Deutschland ist dies kein Problem, jedoch im Ausland kommen zusätzliche Daten-Rooming Gebühren hinzu. Wird das Postfach direkt angewählt, wird die eMail sofort übermittelt.

Mit  seinen Funktionen, dem Touchscreen, dem wunderschönen Design, der einfachen Benutzerführung mit dem Internetzugang und seinem integrierten iPod ist das iPhone der Wunsch vieler Anwender. Handlich, klein und leicht passt es in jede Hosentasche.

Das iPhone ist einer der ersten Internetfähigen Handygeräte, die dem mobilen Internet  den Durchbruch bringen.
Derjenige, der ein iPhone kauft, sollte einen „fast FLAT” Tarif des Providers abschließen, ansonsten ist das Gerät von seinen Funktionen nur eingeschränkt benutzbar. Die leidige Diskussion, ein iPhone zu entsperren um es „Frei” bei anderen Providern einzusetzen ist unprofessionell. Ohne einen vernünftigen „FLAT” Tarif ist es nur ein Handy und die Datenübermittlungskosten können ins Unermessliche steigen.

Leider hat das iPhone nicht die Blackeberry „E-Mail push” Optionen, dann wäre es  unschlagbar.
Ein Anwender, der im Ausland das iPhone mitnehmen und zeitgleich die teuren Daten-Rooming Gebühren vermeiden will, kann in den Einstellungen den Menüpunkt „Datenrooming” abschalten. Datenverbindungen sind dann nicht mehr möglich.
Tests im EU-Ausland haben ergeben, dass z.B. der Provider T-Mobile bei einem Daten Pauschbetrag von 20,– Euro den Anwender per SMS informiert. Bei vernünftigen Verhalten und normalen eMail und Google Maps Einsatz halten sich die Kosten im bezahlbaren Rahmen.

Übrigens, auch der Blackberry prüft Regelmäßig die Datenverbindung. Dadurch können im Ausland auch erhöhte Rooming-Gebühren anfallen. Natürlich kann im Blackberry dieses Datenrooming auch abgeschaltet werden.

Für alle, die nicht darauf verzichten wollen, empfehle ich folgendes.
Das Datenrooming bei den Geräten abzuschalten und nur einmal am Tag einzuschalten. Dann werden die e- Mails in einem „Rutsch” übertragen. Danach einfach das Datenrooming wieder deaktivieren.

iPhone Stress Test

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