Was kommt nach einer Krise?
21. Februar 2009 | Von admin | Kategorie: News, Politik
Das „Ende der Spassgesellschaft” hat Peter Hahne in eines seiner Bücher angekündigt. Es geht an das eingemachte. Dies ist im Moment so real wie noch nie.
Jeden Tag ließt und hört man etwas über die Bankenkrise, Autokrise und Konsumkrise.
Die negativen Nachrichten überwiegen, Verschwörungstheorien, Geldentwertung und noch vieles mehr.
Doch ein wichtiges Thema ist in diesem Blog ist, nicht dem „Mainstream” nachzureden, sondern auch die positive Seite zu betrachten. Aus diesem Grund wollen wir nicht die negativen Dinge sehen, sondern nach vorne schauen und das Licht am Ende des Tunnels fest in den Blick zu nehmen.
Unbestritten ist, dass die Krise genau den Sektor getroffen hat, der nicht auf neue Technik und Innovation in den letzten Jahren gesetzt hat. Das ist im besonderen Maße die Autoindustrie, welche zwar immer technisch ausgefeilter Fahrzeuge produzierte, die jedoch auch immer anfälliger wurden. Leistungsstark, und schick mussten diese sein.
Der globale Markt wurde begrüßt, da jetzt ja auch exportiert werden konnte um weiter positive Zahlen zu schreiben. Aufkäufe und Fusionen waren damals die Tagesordnung.
Solange Wachstum vorhanden war, schien alles korrekt zu laufen. Man bediente nur den Markt und übersah dabei neue Entwicklungen.
Es wurde nicht in die neue Generation Auto investiert und das was der Markt „demnächst” benötigte. Autos mit nur 3 Liter Verbrauch, Hybridversionen, Gas und Brennstoffzelle und praktische Autos. Es war für den normalen Bürger kaum mehr möglich ein neues Auto zu kaufen. Die Autopreise lagen teilweise über den einer Eigentumswohnung.
Es wurde einfach verpasst Innovationen auf dem Markt zubringen. In der Krise werden jetzt die alten Schubladen der Autoindustrie aufgemacht und die früheren Entwicklungen wiederentdeckt. Man kann nur hoffen, dass die ehemaligen Mitarbeiter Ihr Wissen dokumentiert hatten und nicht in den Ruhestand oder die Entlassung mi
tnahmen.
Wird diese Innovation in den Autos der nahen Zukunft eingesetzt, werden sich neue Industriezweige ergeben, z.B die sich mit langlebigen wiederaufladbaren Batterien befassen und liefern können. Ein Industriezweig für Brennstoffzellen und Photovoltaik Anlagen für Autos sind gar nicht so abwegig. Während auf der einen Seite frühere Bereiche der Autozulieferer wegbrechen, machen sich auf der anderen Seite andere Industriebereiche auf. Dies wird neue Arbeitsplätze schaffen.
Auch bei den Banken wird es ein Umstrukturieren erleben. Die Menschen werden misstrauisch ihr Geld nicht jeder Bank anvertrauen. Nun geht es nicht mehr um die Sicherheitsfr
agen der Bank für den Haus-Kredit, sondern nun frägt der Kunde nach Sicherheiten für sein Geld.
Banken, die global tätig sind, werden als unsicher und unprofessionell deklariert. Gewinner sind die regionalen Banken, welche im Moment einen Zustrom von Geldern erhalten.
Auch in anderen Branchen wird ein Umdenken geschehen. Man muss eine Krise immer als Chance sehen um alte Strukturen zu lösen und zu hinterfragen. Ist ein Industriezweig nur im B2B Geschäft, könnte der zusätzliche Wandel von B2C durchaus sinnvoll sein, besonders wenn die Businesskunden wegfallen.
Es gilt neue Ideen um zusetzten und sich alte Verkrustungen zu entledigen.
Fangen wir jetzt damit an, die Zeit ist reif dafür.